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Lieferung frei Verwendungsstelle - Definition

Bei der Zustellung von Päckchen oder Paketen spielt die Anlieferungsform eine untergeordnete Rolle. Anders ist dies bei schweren, sperrigen oder anderweitig schwer zu transportierenden Waren. Üblich ist dann die Lieferung per Spedition. In diesem Fall können neben "frei Haus" zwei weitere Lieferformen vereinbart sein: "frei Bordsteinkante" oder "frei Verwendungsstelle". Die erste Bezeichnung ist zum Teil noch geläufig. Es handelt sich um eine Lieferung, die mit dem Ausladen am Straßenrand endet. Doch was verbirgt sich hinter der der Bezeichnung "frei Verwendungsstelle"?

Info: Bei der Bezeichnung handelt es sich um eine Frankatur. Diese kennzeichnet die Übernahme von Transportkosten. Der Zusatz "frei" beinhaltet, dass die Versandkosten der Verkäufer trägt. Bei "unfrei" käme der Käufer für die Kosten bis zum vereinbarten Ort auf.

Der Begriff: Lieferung frei Verwendungsstelle

Während "frei Haus" und "frei Bordsteinkante" für jede Adresse sehr genau definiert sind, ist dies bei "frei Verwendungsstelle" anders. Der Begriff beinhaltet die Lieferung an einen vorher zu vereinbarenden Übergabepunkt. Das heißt, die Lieferung erfolgt nicht nur bis zur Wohnung oder einer gewerblichen Adresse, sondern schließt den Transport zu einer ganz konkreten Stelle ein. Deutlich wird dies anhand von einigen Beispielen:

  • Ein Käufer lässt sich Möbel liefern. Als Verwendungsstelle wird das Wohnzimmer vereinbart. Der Transporteur liefert die Ware bis ins Wohnzimmer.
  • Ein Bauherr bestellt Steine. Diese sollen direkt an der Einfahrt neben das Fundament platziert werden. Der Lieferant lädt die Steine am vereinbarten Punkt ab.
  • Eine Firma kauft Teppiche. Jedes Exemplar soll in ein bestimmtes Büro geliefert werden. Als Verwendungsstelle wird das jeweilige Büro vereinbart. Der Lieferant trägt alle Exemplare dorthin.
  • Ein Kunde bestellt Brennholz. Dieses soll in der Garage deponiert werden. Diese gibt er als Verwendungsstelle an. Der Lieferant lädt das Brennholz in der Garage ab.

Es wird deutlich: Die Verwendungsstelle kennzeichnet den tatsächlichen Ort, an dem der Empfänger die Ware nutzen möchte. Daher muss dieser Ort exakt bestimmt sein. Anders als bei einer Anlieferung bis zur Haustür sorgt der Lieferant also dafür, dass die Ware am konkreten Bestimmungsort ankommt.

Vorteile bei Lieferung frei Verwendungsstelle

Der Vorteil beim Käufer liegt auf der Hand. Er erhält die Ware exakt dort, wo er sie benötigt und muss nicht selbst Hand anlegen. Da diese Lieferform fast ausschließlich bei schweren oder sperrigen Waren genutzt wird, entfällt ein mühsamer Weitertransport. Zudem sind Transportschäden bis zum vereinbarten Ablagepunkt versichert.

Nachteile bei Lieferung frei Verwendungsstelle

Nachteilig für den Kunden sind der Preis und die Lieferdauer. Da der Versender bzw. die Spedition zum Ausliefern Mannkraft oder Zusatzgerät benötigt, kann es im Einzelfall zu Verzögerungen kommen. Außerdem steigt der Preis für die Anlieferung, was in diesem Fall in den Gesamtpreis einfließt. Denn der Lieferant hat einen deutlichen Mehraufwand gegenüber einer Anlieferung "frei Haus" oder "frei Bordsteinkante".

Abholung frei Verwendungsstelle

Wie die Anlieferung ist auch die Abholung "frei Verwendungsstelle" an den vorher definierten Übergabepunkt gebunden. Kommt es also zur Rücklieferung oder einer Abholung gilt ebenfalls eine vereinbarte Stelle.