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Der richtige Packtisch für gute Ergonomie und verbesserte Pickraten

Der richtige Packtisch für gute Ergonomie und verbesserte Pickraten

Bei der Kommissionierung kommt es auf Geschwindigkeit an. Große Pickzahlen (Menge der kommissionierten Stückgüter) sind ein Garant für schnellen Warenumschlag und damit einen optimierten Gewinn. Ein typischer Flaschenhals ist das Verpacken. Es ist aufwendig, Ware in Kartons zu packen, diese zu verkleben und ggf. zusätzlich zu umwickeln und zu stapeln. Eine optimierte Kommissionierung erreichen Sie durch einen guten Packtisch, der einerseits das rasche Einpacken unterstützt und andererseits zu einem ergonomischen Arbeitsplatz beiträgt.

Der optimale Packtisch bietet mehr als nur eine schnelle Kommissionierung

Obwohl die Gesundheitsförderung bis zu einem optimierten Arbeitsplatz reicht, verkennen noch immer viele Unternehmen die Bedeutung eines ergonomischen Arbeitsbereichs. Mit einem sinnvoll geplanten und auf die Arbeitsabläufe abgestimmten Packtisch erreichen Sie jedoch nicht nur eine Beschleunigung der Kommissionierung, sondern können durch eine zu starke Belastung des Muskel- und Skelettsystems hervorgerufene Arbeitsausfälle vermeiden.

Packtische: Ergonomie am Arbeitsplatz bedeutet weniger Fehlzeiten

Rückenprobleme gehören zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Beim Verpacken beanspruchen Ihre Mitarbeiter den Rücken besonders. Aus diesem Grund kann sich für Sie das Anschaffen eines Packtisches finanziell auch ohne verbesserte Pickraten lohnen. Die Rechnung ist ganz einfach: Der Preis für die Umgestaltung des Arbeitsplatzes lohnt sich dann, wenn Sie zukünftig im gleichen Umfang Kosten durch Arbeitsausfall vermeiden können.

Annahme: Bei fiktiven Arbeitgeberkosten von ca. 22 Euro pro Stunde amortisiert sich ein Packtisch für 1.500 Euro Anschaffungskosten bereits dann, wenn Sie 68,2 Ausfallstunden vermeiden. Bei einem Achtstundentag entspricht das rund 8,5 Fehltagen.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz hilft jedoch nicht nur, Ausfallzeiten zu vermeiden, sondern trägt zu optimierten Abläufen und zu einer verbesserten Mitarbeiterzufriedenheit bei. All das schlägt sich positiv auf die Leistung beim Kommissionieren von Waren nieder.

Was macht einen guten Packtisch aus?

Welcher Packtisch und welches Zubehör für Ihren Arbeitsplatz am besten geeignet sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist insbesondere, dass der Tisch mit seinen Komponenten den Arbeitsablauf optimal unterstützt und ergonomisch ist. Das bedeutet, dass die konkrete Wahl und die damit verbundene Arbeitsplatzgestaltung stark von Ihrem Produktionsablauf, die erforderlichen Arbeitsschritte beim Kommissionieren und von der Ware selbst abhängig sind.

Zum Beispiel können Packpapier- oder Folienrollen, eine Ablage für Kartonagen, eine Ablage für Packband, Handroller und Dokumente sowie eine Vorrichtung für einen Computer oder gar computergesteuerte Instrumente erforderlich sein.

Tipp: Der optimale Packtisch reduziert Arbeitswege, unterstützt die natürliche Bewegung bei den Arbeitsschritten und enthält alle wichtigen am Platz erforderlichen Materialien für die Kommissionierung.

Zudem sollten Sie besondere Erfordernisse durch Ihre Mitarbeiter berücksichtigen. Nutzen beispielsweise mehrere, unterschiedlich große Mitarbeiter den Arbeitsplatz mit Packtisch, sollte der Tisch unbedingt höhenverstellbar sein. Bei Premiumtischen können Sie sogar mehrere Höhen speichern und auf Knopfdruck einstellen.

Welche Komponenten enthält ein optimaler Packtisch?

Obwohl optimierte Packtische individuell sind, gibt es eine Auswahl von typischen Komponenten, mit denen Sie den Arbeitsplatz sinnvoll erweitern können. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Bestandteile.

  • Packtisch/Tischplatte
    Im Zentrum des Packtisches steht die Tischplatte. Üblicherweise gehört sie zu einem Tisch, der auf festen Beinen steht und idealerweise automatisch oder mit wenigen Handgriffen höhenverstellbar ist. Auf der Tischplatte können Sie Ihre Waren kommissionieren lassen. Achten Sie auf eine ausreichende Tragfähigkeit. Einige Modelle sind für ein Gewicht von 100 kg ausgelegt, andere tragen eine halbe Tonne. Je nach Gewicht Ihrer Ware sollten Sie eine entsprechende Tischplatte wählen. Wichtig ist zudem das Material. Es muss nicht immer eine Stahlplatte sein, aber die Wahl eines schnittfesten Materials ist sinnvoll.
  • Packpapierrollen und Seitenrollen
    In vielen Arbeitsabläufen ist eine fest installierte Packpapierrolle eingebunden. Diese befindet sich üblicherweise auf einer Halterung unter dem Tisch. Von dort wird das Papier nach oben über einen Schlitz auf den Tisch geführt. Eine Abrisskante oder Schneidevorrichtung ergänzt das Rollenkonstrukt. Ähnliche Vorrichtungen können auch seitlich am Tisch auf einem eigenen mobilen Ständer angebracht sein. Alternativ oder zusätzlich können diese Halterungen Folie oder Luftpolsterfolie enthalten. Je nach Bedarf kann auch ein Thermoschneidgerät für Folien in diese Konstruktion integriert sein.
  • Regalsystem für Ablageflächen
    Hinter dem Tisch ist häufig ein hohes Regalsystem angebracht. Darin lassen sich unter anderem Kartonagen stapeln, die Arbeiter mit einem schnellen Griff auf die Arbeitsplatte ziehen können. Ebenfalls ist hier Platz für Dokumente wie zum Beispiel Lieferscheine oder Transportaufkleber sowie Verpackungsutensilien wie Handabroller, Scheren usw.
  • Anbauprofile
    Weitere Komponenten können Sie in Form zusätzlicher Anbauprofile an den Packtisch montieren oder stellen. Hier lassen sich zum Beispiel Etikettendrucker, ein Telefon oder weitere technische Vorrichtungen platzieren. Achten Sie auf eine ausreichende Tragkraft.
  • Steckdosen
    Am hinteren Teil der Tischplatte befinden sich ggf. Steckdosen, über die Sie zusätzliche Handgeräte mit Strom versorgen können. Dort lassen sich außerdem Instrumente wie Computer, elektrische Waagen oder (Etiketten-) Drucker anschließen. Alternativ können Sie Steckleisten im Boden oder an der Decke nutzen.
  • Behältnisse
    Ein Kordelbehältnis ist häufig an einer Seite der Tischplatte eingelassen oder angebracht. Dort lassen sich unter anderem Kordeln zum Verpacken lagern oder alternativ zum Beispiel Verschlüsse für Warensendungen usw.
  • Beleuchtung
    In ausreichender Höhe hinter dem Tisch sollten Sie außerdem an eine geeignete Beleuchtung denken. Auch bei hellen Räumen sind zusätzliche Lampen sinnvoll, um die Sicht zu verbessern. An vielen vorgefertigten Lösungen finden Sie die Beleuchtung unter einer Regelplatte hinter dem Tisch.
  • Waagen und Maßvorrichtung
    Verschicken Sie Warensendungen, Büchersendungen, Briefe, Päckchen oder Pakete mit der Post oder einen anderen Dienstleister, sollten Sie die Kontrolle über das Gewicht der Sendungen behalten. Während durch die Wahl der Verpackung die Maximalgröße bereits vorgegeben ist, bedarf es möglicherweise einer Waage, um Sendungen optimal zu verschicken. Die Waage kann teilweise in die Tischplatte eingelassen sein, teilweise befindet sie sich auf einem Zusatzprofil. Achten Sie auch hier auf eine ausreichende Tragkraft der Halterung.
  • Ergonomische Komponenten
    Denken Sie außerdem an möglicherweise entlastende oder erforderliche Sitzgelegenheiten sowie eine ergonomische Fußmatte aus rutschfestem Gummi, Diese reduziert durch das Material speziell die Belastungen der Gelenke. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

Welche der Elemente Sie für Ihren optimierten Packtisch benötigen, hängt von der Situation bei Ihnen vor Ort und von Ihrem Arbeitsablauf ab. Ein Arbeitsplatz mit Packtisch sollte die Arbeitsschritte durch eine durchdachte Zusammenstellung und eine ergonomische Anordnung der einzelnen Komponenten unterstützen. Denn dann entlasten Sie Ihre Arbeitskräfte, beugen Fehlzeiten vor und erzielen am Packtisch auch ohne zusätzliches Arbeitstempo deutlich verbesserte Pickzahlen in der Kommissionierung.