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Kaschieren ist eine der bedeutendsten Möglichkeiten der Papierveredelung. Das Verfahren kommt insbesondere beim Bedrucken und optischen Aufwerten von Papier und Pappen zum Einsatz. Es ist jedoch nicht nur Selbstzweck, sondern bietet viele Vorteile.
Papier und Pappe haben ein Gewicht. Dieses Gewicht heißt auch Stärke. Bekannt ist im Alltagsgebrauch insbesondere das Papier der Standardgröße Din A4 mit einem Gewicht von 80 g/m². Dieses kommt unter anderem als Kopier- und Druckerpapier zum Einsatz. Die Grammzahl pro Quadratmeter kann jedoch erheblich von diesem Standardwert abweichen. Spätestens bei einer Stärke von 600 g/m² handelt es sich um Pappe. Die Übergänge zwischen Papier, Karton und Pappe sind jedoch fließend. Doch wie wird das Gewicht bestimmt? Besser: Flächengewicht. Denn es handelt sich um eine Angabe, die stets auf einen Quadratmeter berechnet wird, nicht auf einzelne Blätter oder Pappen.
Beim Herstellen von Kartons und Gegenständen aus Papier und Pappe spielt die Beschaffenheit des Materials eine entscheidende Rolle. Für die Ermittlung der Kosten, das Einrichten der Produktion und das Ermitteln des Transportgewichtes ist neben dem Flächengewicht die Dicke des Materials besonders wichtig. Ermittelt wird diese mit einem technischen Messverfahren. Was genau ist die Dickenmessung?
Papier und Pappe sind aus natürlichem Material, das auf Holz basiert. Es ist hygroskopisch. Das heißt: Sowohl Papier als auch Pappe ziehen Wasser an und lagern die Moleküle in das Material ein. Das schafft Probleme. Es gibt ein technisches Prüfverfahren, das den Widerstand gegen das Eindringen des Wassers in das Material bestimmt. Den Cobb-Test bzw. Saugfähigkeitstest.
Woran erkennt man gutes Papier? Diese Frage nach der Qualität lässt sich mit einigen Eigenschaften und Merkmalen von Papier beantworten, aus denen sich der Verwendungszweck ableitet. Lesen Sie hier mehr dazu.