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In der Transport- und Logistikbranche kommt ein Begriff immer wieder vor: Fracht. Auf dem ersten Blick scheint die Definition einfach zu sein. Denn es handelt sich um die zu transportierenden Güter. Doch streng genommen ist dies unzureichend oder missverständlich. Denn Fracht bezeichnet im engen Sinn zunächst den Preis für den Transport.
Jeder kennt den Begriff Börse als Handelsplatz für Wertpapiere oder Rohstoffe. Solche Einrichtungen erleichtern den Handel zwischen zwei Parteien und legen nach bestimmten Mustern einen Preis für eine Ware fest. In der Transport- und Logistikbranche gibt es ebenfalls eine Börse, die Frachtbörse.
Im Güterverkehr spielt der Frachtbrief eine wichtige Rolle. Dieses Warenbegleitpapier erfüllt wichtige Aufgaben und gibt Hinweise auf die Güter sowie das Geschäft zwischen Güteranbieter, Transporteur und Empfänger. Das im Englischen Waybill genannte Dokument erfüllt dabei weit mehr Funktionen als nur das Auflisten von Zielort, Güterart und -menge sowie Preis.
Die Transportkosten im Güterverkehr hängen unter anderem vom Gewicht bzw. Volumen einer Ladungsmenge ab. Maßgeblich ist für diesen Teil der Gesamtkosten das frachtpflichtige Gewicht. Wie genau ist dieser Wert definiert? Wie unterscheiden sich frachtpflichtiges Gewicht, Wiegegewicht und Volumengewicht? Wie wird es berechnet?