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Die Paketzustellung wird teurer. Nachdem die Deutsche Post bereits vor einigen Monaten die Preise für Warensendungen erhöht hat, haben Hermes und DPD einen Anstieg der Portokosten angekündigt. Für Versender bedeutet dies vor allem eins: Mehr als bisher kommt es auf die passenden Kartons an.
Papier und Pappe haben ein Gewicht. Dieses Gewicht heißt auch Stärke. Bekannt ist im Alltagsgebrauch insbesondere das Papier der Standardgröße Din A4 mit einem Gewicht von 80 g/m². Dieses kommt unter anderem als Kopier- und Druckerpapier zum Einsatz. Die Grammzahl pro Quadratmeter kann jedoch erheblich von diesem Standardwert abweichen. Spätestens bei einer Stärke von 600 g/m² handelt es sich um Pappe. Die Übergänge zwischen Papier, Karton und Pappe sind jedoch fließend. Doch wie wird das Gewicht bestimmt? Besser: Flächengewicht. Denn es handelt sich um eine Angabe, die stets auf einen Quadratmeter berechnet wird, nicht auf einzelne Blätter oder Pappen.
Was macht eine gute Wellpappe aus? Diese Frage steht bei der Entwicklung von Kartonagen im Mittelpunkt. Zum einen sollen Kartons handlich, komfortabel zu tragen und schützend sein. Zum anderen soll die Pappe auch einiges an Gewicht und die eine oder andere unsachgemäße Behandlung überstehen. Während der erste Punkt für das Design und die Kartonmaße wichtig ist, ist der zweite Punkt bei der Wahl und Verarbeitung des Materials entscheidend. Denn Kartons müssen technisch-physikalische Prüfverfahren überstehen. Diese messen Eigenschaften, mit der sich die Tragkraft und die Qualität des Materials bestimmen lassen.
Kartonagen und andere Verpackungen schützen den Inhalt. Speziell beim Transport müssen Kartons und ähnliche Produkte viel aushalten. Sie fallen von einem Stapel herunter, werden geworfen oder leicht gequetscht. Das halten nur hochwertige Kartonagen aus. Ein wichtiger Faktor zum Bestimmen der Qualität ist die Berstfestigkeit. Diese gibt Aufschluss darüber, wie gut die Verpackung Beschädigungen durch stetigen oder plötzlichen Druck auf die Wellpappe aushält.
Beim Herstellen von Kartons und Gegenständen aus Papier und Pappe spielt die Beschaffenheit des Materials eine entscheidende Rolle. Für die Ermittlung der Kosten, das Einrichten der Produktion und das Ermitteln des Transportgewichtes ist neben dem Flächengewicht die Dicke des Materials besonders wichtig. Ermittelt wird diese mit einem technischen Messverfahren. Was genau ist die Dickenmessung?
Kartons sollten möglichst stabil sein, um die darin verpackte Ware zu schützen. Das funktioniert nur, wenn die verarbeitete Wellpappe höchste Anforderungen erfüllt. Ein gängiges Instrument, um die Qualität von Pappe zu messen, ist der Flachstauchwiderstand. Dieser wird gemäß seiner englischen Bezeichnung Flat Crush Test mit FCT abgekürzt. Das Ergebnis gibt Aufschluss über die Steifigkeit der Wellpappe.
Wenn viele Kartons übereinanderstehen, drückt ein enormes Gewicht auf die unteren Reihen. Daher müssen die Wellpappen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Ein wichtiger Wert zum Ermitteln der Stabilität beim Aufstapeln ist der Kantenstauchwiderstand. Der Messwert wird im Edge Crush Test (ECT) ermittelt und gibt Aufschluss, wie belastbar die Seitenwände eines Kartons sind, wenn ein Gewicht von oben auf sie wirkt.
Papier und Pappe sind aus natürlichem Material, das auf Holz basiert. Es ist hygroskopisch. Das heißt: Sowohl Papier als auch Pappe ziehen Wasser an und lagern die Moleküle in das Material ein. Das schafft Probleme. Es gibt ein technisches Prüfverfahren, das den Widerstand gegen das Eindringen des Wassers in das Material bestimmt. Den Cobb-Test bzw. Saugfähigkeitstest.
Kartons sind das Maß aller Dinge, wenn es um den Transport von Waren geht. Sie schützen den Inhalt, lassen sich stapeln und sind leicht. Damit sie mit der Ware in Top-Qualität am Ziel ankommen, müssen sie über verschiedene schützende Eigenschaften verfügen. Eine davon ist eine Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen und Beschädigungen durch spitze Gegenstände. Diese Eigenschaft drückt sich im Durchstoß-Widerstand aus.
1993 gründete sich nach dem Klimagipfel von Rio de Janeiro der FSC. Die Abkürzung steht für Forest Stewardship Council. Sitz der Organisation ist Bonn. Seit 1993 gibt es eine eigene deutsche Untergliederung. Das Gremium bzw. der Rat hat sich dem Erhalt der Wälder auf der Erde verschrieben. Dabei setzt es sehr strenge Maßstäbe an, die Naturschutz, Wirtschaftlichkeit und Soziales einschließen. Das schlägt sich in einem der weltweit wichtigsten Umweltzertifikate nieder, dem FSC-Zertifikat. Was genau bedeutet eine FSC-Zertifizierung?
Die Verpackungsverordnung (bis Ende 2018) bzw. das Verpackungsgesetz (ab 2019) sehen eine erhebliche Recyclingquote für Altpapier vor. Um die Menge zu ermitteln und die Hersteller an den Kosten zu beteiligen, müssen Kartonagen registriert und lizenziert werden. Zusätzlich sind die Hersteller gefordert, Verpackungen zurückzunehmen und der Wiederverwertung zuzuführen. In diesem Zusammenhang kommen auf Unternehmen besondere Anforderungen zu. Bei der Entsorgung können sie jedoch darauf vertrauen, dass die Hersteller sich am Recycling beteiligen, sofern sie sich dem System RESY angeschlossen haben. Dieses ist durch ein Logo zu erkennen. Was bedeutet das RESY-Zeichen genau?
Bedrucktes Papier und bedruckter Karton. Das sind zwei Informations- und Werbeträger, die eine enorme Wirkung erzielen. Die Aufdrucke sind häufig per Offsetdruck angebracht. Etwa zwei Drittel aller Drucke werden per Offsetdruck hergestellt. Damit ist diese Herstellungsform von Bedrucktem eines der wichtigsten Verfahren beim finalen Bearbeiten von Papier und Karton sowie Pappe. Was ist Offsetdruck? Wann kommt er zum Einsatz und wo liegen die Grenzen dieser Technologie?
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